Mixa: Ablehnung des Kreuzes zeigt ein verkümmertes Menschenbild

Quelle: kathnews

Immerhin hat Mixa in diesem Text auf die Erörterung von Habermas‘ Ausführungen über die postsäkulare Gesellschaft verzichtet – das verstehen eh nur Soldaten – aber sein Theologengeschwurbel ist trotzdem beispielhaft. Bei Mixa muss man ja „Gotteswahn“ nicht extra dazu schreiben, aber folgende Formulierungen machen den Wahn doch sehr deutlich:

Der Schöpfer […] schlägt sich in einer Weise und Radikalität auf die Seite des Menschen, die der Welt nur als Torheit erscheinen kann.

Das weihnachtliche Geheimnis, das in seiner Tiefe unsere Fassungskraft weit übersteigt, findet in geradezu paradox scheinender Weise Ausdruck in der Marianischen Antiphon […]

Großartiger können wir das Geheimnis der innigsten Vereinigung des Schöpfers mit seiner Schöpfung in der Menschwerdung nicht in Worte fassen: […]

„Geheimnis“ ist das theologische Schlüsselwort für „es macht zwar keinen Sinn, wir glauben aber, dass es trotzdem Sinn macht“. Nur eben auf „geheimnisvolle“ Weise, die sich uns nicht erschließt. Papst Benedikt XVI benutzt hierfür auch gerne das Wort „Mysterium“.

Mit anderen Worten: Was auch immer Mixa uns sagen will, es ist offensichtlich eine Torheit, paradox und er versteht seine Behauptungen selber nicht. Trotzdem glaubt er daran. Wahnsinn!

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